Der gemeinsame Nenner

Eine Familienlandsitz-Siedlung ist wie eine Eiche – bevor das erste Blättchen die Sonne erblickt, benötigt der Same bestimmte Grundbedingungen zum Keimen. Eine Eiche hat eine starke Wurzel, welche sich tief in den Boden senkt. So kann sie jedem Sturm standhalten. Ein ausgewogenes Wachstum des Baumes erfolgt Blatt für Blatt und Ast für Ast. Er strebt immer nach dem Licht empor und hält sich in Balance.

Auch eine Familienlandsitz-Siedlung benötigt für ihr Entstehen und Gedeihen bestimmte Grundbedingungen.

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Einchenzweig
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Alt und Jung

Weda Elysia hat eine starke Wurzel, und sie wächst mit jedem Siedler. Diese gestalten für ihre Familien und deren Nachkommen eine lebensfähige und lebenswerte Grundlage im Einklang mit der Schöpfung. Als Eingangsbasis für unseren neuen Lebensweg haben wir die Grundbedingungen für ein ausgewogenes Wachstum definiert. Die Grundbedingungen werden stets im Sinne der Schöpfungsordnung vollkommener gestaltet. Denn auch wir wachsen auf unserem Weg stetig weiter.

Grundbedingungen

...für ein ausgewogenes Wachstum unseres Projekt ist der Gemeinsame Nenner aller Menschen welche in Weda Elysia leben wollen.

Erkennungszeichen

Schöpfer-Menschen fühlen im gemeinsamen Nenner von Weda Elysia den Nährboden für ihre weitere Entwicklung und das Heimatland für ihre Nachkommen.

Basiswissen

...für den Aufbau eines Landsitzes in Weda Elysia sind für uns die Anastasía-Buchreihe und die Erkenntnis; jeder Mensch ist Schöpfer seiner Lebensumstände.

Die Grundprinzipien für den nachhaltigen Aufbau des eigenen Stammeslandsitzes

in Weda Elysia sind für uns:

 

  • jede Familie erbringt in schöpferischer Eigenleistung den Aufbau ihres Familienlandsitzes.

  • der Familienlandsitz hat die Größe von ca. einem Hektar = zehntausend Quadratmeter. Er ist Lebens- und Schöpfungsraum für seine Familie (Sippe) und nährt auf natürliche Weise Körper, Geist und Seele.

  • ein lebendiger Zaun aus Bäumen und Sträuchern markiert den Familienlandsitz in bunter Vielfalt.

  • ein Drittel oder mehr der Landsitzfläche soll aus Mischwald bestehen.

 

  • auf jedem Landsitz gibt es natürliche oder auch angelegte Wasserflächen (z.B. Quellen, Bäche, Brunnen, Teiche).

  • menschliche Ausscheidungen und Essensreste werden durch Kompostierung in wertvollen Dünger gewandelt. Abwässer werden mit Hilfe lebender Pflanzenwurzeln gereinigt.

  • der Landsitzgarten mit Beerensträuchern und Obstbäumen wird von jeder Familie individuell so angelegt, dass er die Nahrungsvielfalt für jedes Familienmitglied immer besser sichern kann.

  • alle Menschen in Weda Elysia ernähren sich von vegetarischer Kost.

 

  • Tiere leben bis zu ihrem natürlichen Tod gemeinsam mit den Menschen auf dem Landsitz und in der Siedlung. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)
  • Wohnhaus und Nebengebäude bestehen hauptsächlich aus den natürlichen Materialien der näheren Umgebung und werden weitestgehend in Eigenleistung erbaut. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

  • Strom wird, so weit erforderlich, auf jedem Landsitz dezentral und in Eigenregie, im Sinne harmonischer Nachtbarschaft, erzeugt.

Die Grundlagen für gemeinsam genutzte Siedlungsflächen:

 

  • Den Bau und die Pflege eines Weges zwischen zwei Landsitzen regeln und erbringen ihre Bewohner in Eigenleistung. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

  • Die Nutzung von Wald-, Wiesen-, Feld- und Wasserflächen werden durch Beschlüsse des Siedlungsrates geregelt.

  • Die Stromerzeugung für den Handwerksbereich, das Siedlungsbüro und das Siedlungszentrum erfolgt über gemeinschaftliche Anlagen mit kurzen Anbindungen.

  • Der Aufbau und die Pflege der gesamten Infrastruktur der Gärtnerhof-Kleinsiedlung wird von allen Siedlern nach ihren individuellen Möglichkeiten unterstützt. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

 

  • Tätigkeiten mit anhaltendem, starkem Geräuschpegel (Schmiede, Sägewerk u.ä.) finden in dem der Siedlung vorgelagerten Handwerksbereich ihren Platz.

  • Internet- und Telefonnutzung erfolgen über das Siedlungsbüro und das Siedlungszentrum.

  • Die finanziellen Mittel werden z.B. durch Mitgliedsbeiträge und Projekte des Weda Elysia Siedlungs e.V. und aus Mitteln des Weda Elysia Treuhand e.V. aufgebracht. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

  • Individuelle Projekte einzelner oder mehrerer Siedler – innerhalb der gemeinsamen Siedlungsfläche – können im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders entstehen. (Diese Projekte können im Siedlungsbüro eingereicht werden, weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

Grundlagen für ein harmonisches Miteinander aller Menschen, die in Weda Elysia leben:

 

  • Jeder Bewohner der Siedlung ist sich gewahr, dass sein Trachten nach Vollkommnung der Lebensweise auch ein stetiger Prozess der Achtsamkeit gegenüber seinen Mitbewohnern ist und handelt dementsprechend.

  • Durch Konsensbeschlüsse des Siedlungsrates (angelehnt an das Thingprinzip) werden gemeinsame Projekte innerhalb und außerhalb der Siedlung geplant und realisiert. Jeder Familienlandsitz hat eine Stimme, unabhängig davon, wie viele Menschen auf ihm leben.

  • Bei Unstimmigkeiten in der Nutzung und des Aufbaus eines Familienlandsitzes oder des friedlichen Miteinanders erfolgt eine Klärung durch den Siedlungsrat bzw. die jährlich neu gewählte Schlichtergruppe. (weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

 

  • Der Weda Elysia Siedlung e.V. erfüllt die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Aufbau, den Erhalt und das Wachstum der Siedlung – solange diese Notwendigkeit besteht (weiteres siehe Satzung)

  • einzelne Menschen oder Familien können über die Weda Elysia Stiftung und den Weda Elysia Treuhand e.V. ein notariell beglaubigtes Gestaltungs- und Erbrecht für ihren Familienlandsitz, getreu des Stiftungszwecks und dieses gemeinsamen Nenners, erhalten. (Rechte & Pflichten, welche damit einhergehen, werden in der Gestaltungsurkunde geregelt)

 

  • Der Weda Elysia Siedlung e.V. unterhält ein Büro, in dem Siedlungsbewohner im Wechsel tätig sein können. Diese Menschen erhalten für ihre Tätigkeit einen angemessenen Wertschätzungsausgleich. Die Aufgaben des Siedlungsbüros liegen u.a. in der Bündelung, Umsetzung und Weiterleitung der Ratsbeschlüsse. Hier ist die Schnittstelle zu umliegenden Siedlungen, Städten, Land und Staat. (Weiteres siehe Satzung)

  • Feste und Bräuche aus der Kultur unserer Ahnen beleben und bereichern das gemeinschaftliche Leben in der Siedlung. Wir erschaffen Kunstwerke, kreieren eigene Sitten und Bräuche und besinnen uns auf unsere Wurzeln als Mensch, welche wir an unsere Kinder und Enkel weiterreichen.

Grundlagen für die Aufnahme neuer Bewohner in der Siedlung:

 

  • Jeder Mensch, der bei Weda Elysia aktiv mitwirken und siedeln möchte, kann als Anwärter im Weda Elysia Siedlung e.V. aufgenommen werden. (Ein Pate begleitet diese Zeit, Weiteres siehe Satzung)

  • Nach der Anwartschaftszeit kann der Anwärter ordentliches Mitglied im Weda Elysia Siedlung e.V. werden. (Weiteres siehe Satzung)

  • Ordentliche Mitglieder des Weda Elysia Siedlung e.V. können das Gestaltungsrecht für ca. einen Hektar Land in der Siedlung für die Errichtung ihres Familienlandsitzes erhalten.

 

  • Das Land kann aus dafür ausgewiesenen Landflächen frei gewählt werden. Innerhalb einer angemessenen Frist kann nun ein fundierter Plan für den Aufbau eines Familienlandsitzes erstellt werden. (Weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

  • Die Übertragung des Erb- und Gestaltungsrechtes bedarf der Präsentation eines eigenen Modells im Maßstab 1:100 für die gewählte Fläche. Nach der Übertragung kann mit dem physischen Aufbau des Familienlandsitzes begonnen werden. (Weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

  • Wer das Erb- und Gestaltungsrecht erhalten hat, beteiligt sich an den bereits entstandenen und weiteren Kosten der Infrastruktur. (Weiteres siehe Ratsbeschlüsse)

 

  • Der Weda Elysia Siedlung e.V. hält für interessierte Familien und einzelne Menschen mehrere Probelandsitzflächen, so weit möglich, vor. Im Kontext dieses gemeinsamen Nenners kann dort Wissen erprobt, erfahren und angewendet werden. (weiteres siehe Satzung)

  • Der Bezug eines freien Probelandsitzes wird beim Weda Elysia Siedlung e.V. angefragt. Die Nutzung unterliegt einer zeitlichen Begrenzung. (weiteres siehe Satzung)

    Stand 4. Hartung 2020